Juventus hat bei Celta Vigo einen späten Sieg gefeiert und die Partie mit 2:1 gewonnen. Randal Kolo Muani traf in der Nachspielzeit zum Endstand (91.). Damit bleibt Juventus in der Europa League weiter ungeschlagen.
Die Bianconeri standen nach dem 5:0 gegen NEC an der Spitze der Europa-League-Tabelle. In der Serie A lief es zuletzt dagegen schwächer, am Wochenende kam Juventus bei Cagliari nur zu einem 1:1. Dazu kommt eine lange Verletztenliste: Kenan Yildiz, Jeremie Boga, Khephren Thuram, Manuel Locatelli, Jeff Ekhator, Kamil Grabara und Arek Milik fielen aus. Celta Vigo hatte die Auftaktpartie gegen Omonia Nikosia verloren und musste auf Borja Iglesias, Pablo Duran, Jones El-Abdellaoui, Carl Starfelt und Miguel Roman verzichten.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Clubs liegt über 25 Jahre zurück. Im März 2000 gewann Celta im Achtelfinale des UEFA-Pokals das Rückspiel zu Hause mit 4:0 und drehte damit die 0:1-Hinspielniederlage. Im ersten Durchgang sahen damals sowohl Antonio Conte als auch Paolo Montero die Rote Karte.
Celta führt früh, Woltemade gleicht aus
Celta erwischte den besseren Start. Willot Swedberg köpfte in der Anfangsphase direkt auf Guglielmo Vicario. Kurz darauf brachte Celta den Ball über mehrere Stationen von rechts nach links, Swedberg legte quer und Hugo Alvarez vollendete am zweiten Pfosten zur Führung (18.).
Juventus fand danach nur schwer ins Spiel. Teun Koopmeiners köpfte direkt auf den Torhüter, und Pierre Kalulu scheiterte aus rund zehn Metern an einer Flanke. Nick Woltemade setzte einen Schuss nach einem langen Ball deutlich über das Tor. Nach der Pause traf Woltemade zunächst den Ball nicht richtig, doch Juventus blieb dran. Der Ausgleich fiel nach einer Flanke von Koopmeiners von links. Marcos Alonso verlängerte den Ball unglücklich, sodass Nick Woltemade aus zwölf Metern einschieben konnte (58.).
Celta hatte danach noch Konter, Alvarez’ Mitspieler trafen allerdings nur die Latte beziehungsweise Pierre Kalulu klärte in letzter Sekunde. Nico Gonzalez hatte die beste Chance für die Gastgeber, sein Linksschuss nach einer Drehung im Strafraum ging knapp am Tor vorbei.
Kolo Muani entscheidet in der Nachspielzeit
In der Nachspielzeit schlug Juventus dann doch zu. Andrea Cambiaso flankte von links in den Strafraum, und Randal Kolo Muani stieg zwischen den Verteidigern hoch und köpfte den Ball aus kurzer Distanz zum Siegtreffer ins lange Eck (91.). Für Celta bedeutete das eine bittere Niederlage nach einer über weite Strecken starken Vorstellung.