Trotz Zerwürfnisses weiterhin „entscheidend“ für Portugal: Verbandschef hält an Cristiano Ronaldo fest

Pedro Proença, Präsident des portugiesischen Fußballverbands, hält Cristiano Ronaldo weiterhin für „einen Schlüsselspieler“ der Nationalmannschaft. Er ist zuversichtlich, dass der Kapitän seinen Streit mit Trainer Jorge Jesus beilegt und in den Kader zurückkehrt.

Ronaldo verlässt das Nationalteam-Camp

Während der jüngsten Länderspielpause verließ der 41-jährige Ronaldo das Camp der Portugiesen. Zuvor hatte er sich mit Nationaltrainer Jorge Jesus wegen mangelnder Spielzeit überworfen. Der portugiesische Fußballverband (FPF) suspendierte Ronaldo vorläufig. Eine endgültige Strafe hat er bislang nicht verkündet.

Proença: „Einer unserer Schlüsselspieler“

Proença äußerte sich bei einem Treffen im Rathaus von Funchal, Ronaldos Geburtsstadt, im Rahmen einer FPF-Veranstaltung. „Wir sind im Zuhause des größten Aushängeschilds, das der portugiesische Fußball je hervorgebracht hat: Cristiano Ronaldo, unser Kapitän“, sagte er.

Er fügte hinzu: „Unser Kapitän Cristiano Ronaldo ist eines unserer Schlüsselstücke.“

Bei dem Treffen zeigte sich Proença optimistisch, dass Ronaldo seine Differenzen mit Jorge Jesus lösen kann. Jesus trainierte den Routinier in der vergangenen Saison bei Al Nassr und gewann mit dem Klub die Saudi Pro League.

Ronaldos Statement

Kurz nach seinem Abschied aus der Nationalmannschaft veröffentlichte Ronaldo eine Erklärung. Darin warf er Jorge Jesus vor, sein Wort ihm gegenüber „gebrochen“ zu haben. In derselben Erklärung kündigte Ronaldo an, jede Strafe des portugiesischen Verbands zu akzeptieren. Zugleich betonte er, weiterhin für die Nationalmannschaft spielen zu wollen.

Portugal bestreitet im November noch zwei UEFA-Nations-Spiele, und zwar gegen Dänemark und Wales.

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