Gianni Infantino: Uefa setzt der Fifa eine Frist zur Herausgabe wichtiger Dokumente

Die Europäische Fußball-Union Uefa hat den Weltverband Fifa aufgefordert, bis zum 2. November zentrale Dokumente zu seiner Führungsstruktur und zu seinen Entscheidungsprozessen offenzulegen.

Beim Fifa-Rat am Donnerstag entschuldigte sich Präsident Gianni Infantino für seinen Plan, WM-Rechte zu verkaufen. Die Dokumente zu dem Vorschlag veröffentlichte er jedoch nicht. Infantino ist seit 2016 Fifa-Präsident und tritt zum dritten Mal zur Wiederwahl an.

Uefa spricht von offenen Grundsatzfragen

In einem Brief, der der Redaktion vorliegt, schreibt Uefa-Generalsekretär Theodore Theodoridis, der Weltverband habe „eine Reihe grundlegender Fragen” nicht beantwortet.

„Jede Weigerung, Informationen oder Dokumente offenzulegen, sollte einzeln begründet werden, und zwar mit einer klaren Erläuterung der konkreten Gründe, auf die man sich beruft”, heißt es in dem Schreiben weiter.

Acht Seiten mit Kritikpunkten

Die Uefa schickte außerdem ein achtseitiges Dokument, in dem sie mehrere Bedenken darlegt. Sie reichen vom privaten Investitionsvorschlag Fifa Forward Enterprise über den Fifa-Friedenspreis bis zur ausgesetzten Sperre gegen Folarin Balogun.

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