[Work] 5 Tipps fürs Arbeiten im Home Office

Home Office, oder auch einfach „von Zuhause aus arbeiten“ ist super. Der Arbeitsweg fällt weg, es gibt immer (guten) Kaffee, wenn die beste Freundin vorbeikommt, kann man mal eben Pause machen und an ganz schlechten Tagen legt man sich ins Bett und arbeitet von da aus.

Allerdings gibt’s auch hier ein paar Dinge zu beachten – damit man nicht irgendwann vereinsamt, in Arbeit ertrinkt oder ganz einfach unverhältnismäßig viel Zeit bei Twitter verbringt.

1. Legt klare Arbeitszeiten fest – und freie Tage.

Wenn man regelmäßig Räume für’s Arbeiten schafft, bringt man Struktur in die Arbeit. Genauso wichtig sind aber auch freie Tage. Bei mir hat sich langsam herausgestellt, dass es der Sonntag ist, den ich gerne frei habe. Liegt immer Arbeit auf dem Schreibtisch, ist man versucht, sie wegzuschaffen – und hat ein schlechtes Gewissen, wenn man es dann nicht tut. Wieviel besser ist es doch, wenn man bewusst sagt: An Tag X ist mein freier Tag – ich ziehe es nicht einmal in Erwägung, mich an die Arbeit zu setzen, sondern freue mich auf einen entspannten Tag mit Ausschlafen, Museum, Kaffeetrinken, Kino, whatever – und das schon die ganze Woche.

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2. Plant euer Pensum vorher.

Ich habe meistens einen ganz guten Überblick über die zu erledigende Arbeit, es kommt aber auch mal vor, dass neue Aufträge dazwischenkommen. Sonntags setze ich mich hin, gucke, was anliegt und verteile die Arbeit auf die kommenden Tage. Ich gucke, wann ich wieviel Zeit habe – wann mal genug Zeit zwischen den Vorlesungen ist, wann ich Sportkurse eingeplant habe und welche Nachmittage unverplant sind. Dann plane ich dort einen festen Block ein, lasse aber auch etwas Puffer für spontane Änderungen.

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3. Arbeitet euren Plan strikt ab.

Die größten Feinde des konzentrierten Arbeitens sind soziale Medien, die verlockenden Dinge im Kühlschrank und das spontane Treffen mit Freunden. Es ist doch aber viel effizienter und befriedigender, wenn man einfach mal durcharbeitet! Das ist einfach eine Gewöhnungssache. Hat man dann die Arbeit in der vorgesehenen Zeit geschafft, ist das eine große Erleichterung. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, sind die Zeiten, in denen man Freunde trifft. Wer von Zuhause aus arbeitet, kann schnell vereinsamen – was extrem auf die Laune und die Produktivität drückt. Gebt euch einen Ruck und geht abends noch das „eine einzige Bier“ trinken oder geht mittags zu Freunden zum Kochen!

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4. Schafft euch einen sportlichen Ausgleich.

Wenn ich morgens Sport gemacht habe, gehe ich mit viel mehr Energie an die Arbeit. Lange habe ich den Sport vernachlässigt – aber selbst ein bisschen Yoga am Morgen hilft mir schon, mich besser konzentrieren zu können. Vor allem das lange Sitzen (und mein Stuhl ist dafür nicht ideal) belastet sonst auf Dauer.

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5. Räumt euren Arbeitsplatz auf.

Klar kann ich mich nicht gut konzentrieren, wenn um mich herum leere Flaschen, Bananenschalen, vollgeschriebene Notizzettel und Haarspangen liegen. Also räume ich immer vorher meinen Schreibtisch auf, lüfte durch, zünde eine Kerze an und sorge auch dafür, dass ich genug Licht habe. Musik, bei der man sich konzentrieren kann, hilft auch immer. Hierfür gibt’s extra Playlists von Spotify – beispielsweise die “Fokus“-Liste für elektronische Musik oder die “Your Favorite Coffeehouse“-Liste für entspanntes Hintergrundgesäusel.

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Übrigens halte ich das genauso mit Uni-Sachen und dem Bloggen. Klar, ich mache nicht jedes Mal Sport vorm Bloggen. Aber im Prinzip helfen das konzentrierte Arbeiten und die Planung hier auf die gleiche Art und Weise.

4 Comments

  • Lucie says:

    Vielen Dank für die Playlist-Tipps! Ich bin immer auf der Suche nach gutem Hintergrund-Gedudel :) Ansonsten bin ich fürs Homeoffice irgendwie nicht geeignet…muss immer in die Bib flüchten, um produktiv zu werden. Einfach zu inkonsequent. Schlimm, das.

    • Lina says:

      Arbeiten in der Bib hat auch seine Vorteile! Denn den ganzen Tag zuhause rumsitzen kann auch anstrengend sein. Und wenn man aus der Bib nach Hause kommt, dann weiß man, dass man wirklich Feierabend hat :)

  • Ronja says:

    Die letzten Jahre war ich Uni mäßig zu einer richtigen Bib-Gängerin geworden und bin es immer noch. Aber mit dem Bloggen kam auch die Arbeit von zu Hause aus, was ich ehrlich gesagt einfach toll finde, nach so viel Zeit in der Bib. Dennoch fällt es mir manchmal schwer wirklich konsequent, strukturiert und gut zu arbeiten. Da kam dein Post gerade richtig : ) Werde versuchen deine Tips die nächsten Tage umzusetzen!
    Liebe Grüße Ronja

    • Lina says:

      Ich musste mich da auch erstmal dran gewöhnen. Aber nach viel Frust, weil ich so viel Zeit vertrödelt hab, kam irgendwann die Einsicht, dass ich es jetzt mal strukturiert angehen muss. Und es funktioniert! (Nicht immer natürlich. Ich gucke mir trotzdem zwischendurch Videos an, in denen Pandas irgendwo runterrutschen)

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