Veganer November – Die erste Woche ist überstanden!

Satt und zufrieden schreibe ich diesen Blogpost. Gerade gabs Vollkornnudeln mit Arrabiata-Soße und ein Stückchen Schokolade. Nachher werde ich mir eine halbe Avocado aufs Brot schmieren und einen schwarzen Kaffee trinken. Easy peasy.

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Was ich in den letzten Tagen entdeckte, waren Shakes zum Frühstück, mit Reis- oder Mandelmilch und Bananen. // Ich habe oft Gemüsepfannen gegessen, gern mit Erdnussmus und Sojasoße. // Eine ungeschlagene Neuentdeckung ist Aloo Palak (also indischer Spinat mit Kartoffeln, bei uns abgewandelt mit zusätzlich Kichererbsen, ordentlich Ingwer und Kokosmilch) gewesen. // Reiswaffeln mit Gemüseaufstrichen wurden meine besten Freunde gegen den Heißhunger und den Snack zwischendurch. // Zartbitter-Schokolade hat bei mir Einzug gehalten, als Tafel oder auch als Pudding (übrigens sehr zu empfehlen, von Alpro Soya). // Hülsenfrüchte gabs vor allem in der Mensa, in Form von Linsengerichten. // Soja-Joghurt mit Apfel ist auch super zum Frühstück. // Rohe Zucchininudeln mit roher Gemüsesoße werden wohl eins meiner Lieblingsgerichte.

Vegan leben kann lecker, reichhaltig und gesund sein!

Jedoch…

Habe ich gestern Abend auf der Party der Heißhunger-Attacke nachgegeben und mit den anderen Reis mit Remoulade gegessen?

Habe ich neulich in der Mensa Minestrone gegessen, obwohl sie nicht explizit als veganes Gericht ausgeschrieben war?

Habe ich beim Filmabend mit Freundinnen bei den Gummibärchen zugegriffen und erst später darüber nachgedacht?

Ja. Ja. Ja.

Finde ich das okay?

Ja. Ja!

Dieser Monat soll keine Quälerei sein. Ich mache das als Experiment, wie es sich anfühlt, wie einfach oder schwierig es ist, wie alltagstauglich so eine Ernährung ist. Meine Ernährung – meine Spielregeln. Und zu denen gehört eben auch, dass ich am sozialen Leben teilnehme, dass ich mich nicht selbst kasteien muss und dass -oberstes Ziel- es mir gut geht. Und wenn ich in dem einen Moment versucht bin, etwas nicht veganes zu essen, dann muss ich eben den Nutzen abwägen, den ich daraus ziehe. Wenn das bedeutet, dass dort Remoulade steht und ich übelst Bock auf Remoulade habe und das genau das ist, was ich nun brauche – alles okay.

Ich sollte auch noch hinzufügen: Zum Glück ist unsere Mensa wirklich gut – es gibt jeden Tag ein reguläres veganes und ein veganes Wok-Gericht. Außerdem gibts auch immer Nudeln und vegane Soße. Das erleichtert diesen Monat ungemein.

Mitbewohnerin E. schlägt sich auch wacker – zu zweit ist so etwas viel besser durchzustehen! Außerdem verzichtet eine Freundin momentan auf Laktose – weiterer Vorteil. Die beiden anderen Mitbewohner ernähren sich seit Jahren vegan – das bedeutet zum einen Inspiration, zum anderen Erfahrung und zum dritten fehlende Versuchung durch Käse im Kühlschrank!

Einige vegane Gerichte habe ich bei <werbung> Instagram </werbung> dokumentiert – das wird in den nächsten Wochen sicherlich noch mehr werden.

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2 Comments

  • Gina says:

    Bis dato war ich immer eher stille Mitleserin, wollte mich aber mal zu Wort melden. Erstmal: Herzlichsten Glückwunsch zur erfolgreich überstandenen Woche! War im Juni einen Monat komplett vegan unterwegs und, was soll ich sagen, es war wesentlich einfacher als gedacht ;) Bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht und vielleicht könntest du ja mal das ein oder andere (Geheim-)rezept auf dem Blog veröffentlichen? Bin immer auf der Suche nach Inspiration!

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