[Recap] Auslandssemester – vor vier Jahren.

VPunkt brachte mich darauf, als sie anlässlich ihres Twitter-Jubiläums ihre Internet-Story rekapitulierte.

Schon vier Jahre blogge ich – im August 2010 fing ich an, mein Auslandssemester auf diesem Blog zu dokumentieren. Damals nur für Familie und Freunde, damit ich nicht alle Bilder bei Facebook hochladen musste und auch etwas dazu schreiben konnte. Und so scrollte ich durch die Posts von früher und schaute mir die Bilder meiner Reisen an. Ich muss sagen – das halbe Jahr war schon ziemlich awesome.

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Ich war in Patagonien und sah das erste Mal in meinem Leben Wale. Zehn Meter von mir entfernt waren Walmütter, die ihre Kinder säugten. Mind = blown.

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Ich reiste nach Nordargentinien, fuhr durch Mondlandschaften, tiefe Täler und über riesige Berge. Ich lief durch Salzwüsten und Schluchten und Kaktusplantagen.

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Ich fuhr zur brasilianischen Grenze, sah die breitesten Wasserfälle der Welt, stand mit einem Bein in Brasilien und mit dem anderen in Argentinien, war das erste mal im Regenwald.

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Ich flog nach Feuerland, wanderte durch Südpatagonien und konnte bei den ersten Eisbergen meines Lebens den Mund vor Staunen nicht mehr zuklappen.

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Ich verbrachte einige Tage in Uruguay, guckte mir alte Städtchen an und tanzte auf einer Privatparty in Montevideo.

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Ich flog über die Anden nach Chile und schaute mir eine Woche lang die trockenste Wüste der Welt an – die Sierra de Atacama. Ich sah in den Wüstensternenhimmel, badete bei Sonnenaufgang in Geysiren, ließ mich auf dem Wasser der Salzwasserlagune treiben, sprang in eine Süßwasserlagune und sah mir auf dem Dach eines Jeeps den Sonnenuntergang an.

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Ich verbrachte eine Woche Strandurlaub im Süden von Brasilien, schlürfte das erste Mal Kokoswasser aus der Kokosnuss und war lost in Sao Paolo.

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…und zwischendurch schlenderte ich durch Buenos Aires. Eine der großartigsten Städte der Welt, mit den besten Steaks, dem besten Rotwein, den besten Tangotänzern der Welt. Ein einzigartiges Flair, eine Großstadt, die parisartig anmutet, mit Flohmärkten, Bier, gemütlichen Kneipen und wunderschönen Stadtvierteln beeindruckt. Eine so wunderbare, anstrengende, laute, schmutzige Stadt mit arroganten Einwohnern, lieben, tollen, gastfreundlichen Menschen, kleinen Gassen, überall Tango-Musik und diesem unvergleichlichen Charme.

Man. Ich bin verdammt glücklich, dieses halbe Jahr erlebt haben zu dürfen.

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