Monatsrückblick: Januar 2015

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Der Dezember ist voller funkelnder Lichter, Glühwein-geschwängerten Unterhaltungen, eiligen Einkäufen und Besinnlichkeit. Anfang Januar begrüßt man das neue Jahr, verkraftet die letzten Nachwehen der Silvesternacht und fängt an, seine Vorsätze (so man denn welche hatte) in die Tat umzusetzen. Mitte Januar: Ernüchterung. Studenten stehen die Klausuren bevor, das Tageslicht kommt kaum durch die Wolken, es ist kalt und ungemütlich. Kurz: Winterdepression.

Es ist jedes Jahr das Gleiche. Und doch schaffen wir es nicht, uns dagegen zu wappnen. Dieses tiefe Loch, aus dem man kaum herauskommt – es ist ein Gräuel. Vielleicht ist das der Grund, warum ich erst jetzt zu meinem Monatsrückblick komme. Ich habe mich nicht verkrochen, im Gegenteil. Ich habe stunden-, tage-, wochenlang gelernt. Liebe Albertina, du bist meine Lieblingsbibliothek und das zu Recht. Aber es tut mir leid – du muss jetzt erstmal ohne mich auskommen. Diese Tage, an denen man sich nichts zu erzählen hat, WEIL EINFACH NICHTS PASSIERT. Diese Tage, die meinen Koffeinspiegel im Blut in gefährliche Höhen treiben. Diese Tage, an denen man im Dunklen nach Hause kommt und dann am liebsten direkt ins Bett gehen würde.

 

Was noch passierte.

Gele­sen habe ich sehr viel über Gewalt in Lateinamerika – mein Prüfungsthema und außerdem total spannend. Ich liebe es, mich zusätzlich zur Pflichtliteratur in Themen einzulesen und damit irgendeinen Mehrwert aus meiner Klausur zu ziehen.

Geär­gert habe ich mich über Katzen, die nachts nerven. Aber wenn man sie dann einmal so friedlich auf der Fensterbank schlafen sieht, kann man nicht mehr böse sein.

Gefreut habe ich mich über die ersten Blümchen, eine alte-neue Freundschaft und die Tatsache, dass Lernen zwar manchmal nicht das ist, was ich in dem Moment am liebsten machen würde, aber dass ich es wenigstens in einer wunderschönen Bibliothek tun kann.

Wo die schönen Menschen wohnen. #albertina #leipzig #library #bibliothek #thisisleipzig

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Geges­sen habe ich erfreulich viele Burger, viel Mensakram und viel Abendbrot (mit Baked Beans, Spiegelei und Gürkchen).

Getrun­ken habe ich ziemlich leckeren Kaffee, Apfel-Whisky-Likör, Gin Tonic und viel Wein.  

Der Januar in Bildern:

city lights & cosy nights. #leipzig #thisisleipzig #cosy #südvorstadt #tram #straßenbahn #window Ein von schlina (@schlina) gepostetes Foto am

Gute Aussichten. #newin #interior #plants #urbanjungle #vsco #vscocam

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Guten Morgen, Hamburg! #welovehh #hamburg #sunrise #vsco #vscocam Ein von schlina (@schlina) gepostetes Foto am

Happy Weekend. #uglygermanarchitecture #unihamburg #welovehh #vsco #vscocam

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(Hamburg, ich liebe dich. Aber deine Stabi – da reden wir nochmal drüber)

Oh hello, sunny Tuesday! #fromwhereistand #leipzig #thisisleipzig #südvorstadt Ein von schlina (@schlina) gepostetes Foto am

Mittagspause. #fritz #fritzlimo #diekunstderbausünde #lunchbreak #vsco #vscocam

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2 Comments

  • Effi says:

    Da bekommt man Leipzigweh, trotz Januarloch.

  • Sarah Maria says:

    Katzen können nerven? Ich dachte, das geht gar nicht. ;))

    Mein Freund hat mal in Leipzig gelebt und schwärmt immer sehr von der Stadt, deine Bilder haben mich nun daran erinnert, dass ich unbedingt mal dorthin fahren möchte. :)

    Liebe Grüße zu dir,
    Sarah Maria

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