Medienschau am Freitag | KW 8

IMG_0392bStellt euch vor, ihr wartet auf eine Bekannte – und erkennt sie nicht, wenn sie auf euch zukommt. Und irgendwann findet ihr heraus, dass das gar nicht allen Menschen so geht. Yve hat in einem Gastartikel auf Ruhmsucht von ihrer Gesichtsblindheit erzählt und beschreibt, wie sie damit im Alltag umgeht, welche Auswirkungen das auf sie hat – und wie sie das in ihrer Arbeit als Fotografin beeinflusst. (“Blinde Flecken – Meine Gesichter”)

Was macht man, wenn es Menschen offensichtlich nicht gut geht? Man kümmert sich um sie. Zumindest idealerweise. Martina von Spunkyrella erzählt die Geschichte einer Freundin, die während einer Partynacht alleine gelassen – und in dieser Nacht schwer traumatisiert wurde. Damit stößt sie einige Fragen an – inwieweit sind wir verantwortlich für das, was unseren Freunden passiert? Und in welchem Maße müssen wir für sie da sein? Für Martina ist klar: Kümmert euch, wenn es jemandem schlecht geht, verdammt nochmal. (“#whowillyouhelp”)

Jemanden kennenlernen, ihn lieben, zusammen sein, zusammen bleiben. Klingt leicht, ist für viele Menschen jedoch alles andere als selbstverständlich. arte zeigt in acht Kurzfilmen mit einer multimedialen Dokumentation die unterschiedlichsten Barrieren, die Menschen hindern, mit der Person zusammen zu sein, die sie lieben. Die acht Paare, die durch Religion, Hautfarbe, Geschlecht oder soziale Herkunft getrennt werden, geben nicht auf. Sie kämpfen für ihre Liebe. (“Liebe verboten”)

Um Liebe geht es unter anderem auch bei Angela von the3rdvoice. Sie ist momentan für zwei Monate auf Hawaii und musste erst lernen, die Zeit wirklich, wirklich zu genießen. Ständig zwischen der Liebe am anderen Ende der Welt und der Liebe für das Paradies, in dem sie gerade leben darf, entscheiden zu müssen, zermürbt. Sie hat ihren Frieden damit gefunden, im Moment zu leben – und sich in dem einen Moment genau auf das zu konzentrieren, was sie gerne macht. Und das macht glücklich. (“Be all there”)

Wie ist es, als muslimischer Teenager in den USA aufzuwachsen? Auf MTV VOICES erzählt Zainub von ihrem Leben als junges Mädchen, das ständige Diskriminierung erfährt, miterleben muss, wie ihre Eltern im eigenen Laden rassistisch angegangen werden und von nicht wenigen Menschen auf den Terrorismus reduziert wird. (“THIS IS WHAT IT FEELS LIKE TO BE A TEEN MUSLIM GROWING UP IN AMERICA”)

“Ich bin nicht wie andere Mädchen” – ein gern bemühter Satz, hinter dem eine dicke Portion Misogynie steckt. Die Youtuberin Savannah Brown, die übrigens mein allerneuster Crush ist, nimmt diesen Satz auseinander und erklärt, was daran problematisch ist.

 

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