Medienschau am Freitag | KW 37

Hui! Sechs Wochen keine Medienschau – ich bin erschüttert. Nach Hausarbeiten, Umzug und anderen kleinen Widrigkeiten bin ich jetzt aber wieder voll motiviert! Und wer weiß: Vielleicht habe ich sogar bald wieder Internet in meiner Wohnung und muss nicht mehr für jeden Blogpost in die Bibliothek fahren…

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Wir starten mit einem kleinen Appetizer. Braucht ihr noch etwas Hunger für die Mittagspause oder Inspiration fürs sonntägliche Mittagessen? Der tumblr-Blog Amateurkochfotos zeigt Bilder von, naja – Amateurköchen und/oder -fotografen. Die Ergebnisse machen teilweise ratlos – und ich kenne jemanden, der sofort lautstark protestiert, wenn ich die Seite öffnen möchte. Wobei ich nicht behaupten will, meine Bilder seien schöner… (“Amateurkochfotos”)

Tinder ist seit Monaten der heiße Scheiß. Zu Recht, wie ich der Erfolgsquote in meinem Freundeskreis entnehme. Da sind aber auch Menschen angemeldet, von denen ich das niemals gedacht hätte und auf deren Profil ich am liebsten in Leuchtbuchstaben WARNUNG draufschreiben möchte. Aber damit jeder Topf seinen Deckel findet (auch eben jene Menschen), hat der New Yorker Fotograf Max Schwartz auf jetzt.de ein paar Tipps für das perfekte Tinder-Foto gegeben. Ich will doch auch nur, dass ihr alle glücklich werdet. (“Selfies wirken so, als hätte man keine Freunde”)

Natürlich gehe ich nach meinen Computerspielseminar noch aufmerksamer durch die Games-Welt. Im Rahmen des Programms Girls Who Code haben zwei Schülerinnen das Jump ‘n’ Run Spiel Tampon Run entwickelt. Der/die Spieler/in bewegt die Protagonistin eine Straße entlang und muss böse Männer mit Tampons beschießen. Was absurd klingt, ist es in Wahrheit gar nicht: Menstruation ist das Normalste der Welt – und sollten Spieler/innen im Sinne des Pazifismus nicht lieber mit Tampons als mit Waffen schießen? (“Mehr als ein Spiel: Jump ‘n’ Tampon Run”)

Bleiben wir in der Gamer-Welt und schauen wir auf die hässliche Seite dieser Industrie: Die fortwährende Misogynie in der Branche (und unter den Fans) hatte nach der Veröffentlichung von Anita Sarkeesians neuestem Video (TW) einen Höhepunkt erreicht – das hatten nicht nur eingefleischte Gamer/innen mitbekommen. Lucie hat auf kleinerdrei eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Wochen gepostet – ein guter Überblick, der für erneutes, fassungsloses Kopfschütteln sorgt. (“There’s something happening here. Games-Kultur im Wandel?”)

Für mein zurzeit liebstes Online-Mag Edition F hat Theresa Bücker die CEO Martine Rothblatt portraitiert. Mit vier Universitätsabschlüssen, einer unvergleichlichen Motivation und einem ungewöhnlichen Lebensweg mutet Rothblatt fast unwirklich an. Eine faszinierende und inspirierende Frau – und deswegen wird auch gleich eine ausführliche Reportage über sie mit empfohlen. Die ich allerdings auch noch lesen muss – oder viel mehr will. (“Martine Rothblatt – die faszinierendste CEO der Welt”)

 

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