Medienschau am Freitag | KW 28

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Der Artikel von Marie auf Broadly über Sexismus auf YouTube (speziell in Deutschland) ist in den letzten Tagen ordentlich im Internet herumgekommen. Und ich finde ihn immer noch so gut wie das erste Mal als ich ihn geteilt habe und deswegen empfehle ich ihn auch hier. Der Sexismus, den sie beschreibt, verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig ein starkes Gegengewicht aus Kanälen und Creators ist, die dem etwas entgegensetzen. (“Die deutsche YouTube-Szene ist sexistischer als jede Mario-Barth-Show”)

Das Diner ist eine amerikanische Institution – und der hat sich Philipp auf seinem Blog Run Travel Grow mal angenommen. Liebevoll beschreibt er ein Diner in Orlando mit all seinen Charakteren, die mittlerweile fast zum Inventar gehören und seiner Bedeutung, die es für die amerikanische Kultur hat. Besonders schön finde ich auch die Bilder, die den Artikel illustrieren! (“Orlando Diner”)

Ach, wie sehr mich die Lust auf einen Roadtrip gefangen hält. Musik, Essen und eine Begleitung unter den Arm nehmen, ins Auto packen und los. Das machen Marlen und Thomas regelmäßig – zum Beispiel in Schweden oder in Norwegen. Ihre Erlebnisse halten sie fotografisch fest und veröffentlichen die Bilder auf ihrem Blog Urban Tenting. Wie der Name verrät, wird im Zelt geschlafen und dabei kommen natürlich auch stilechte Camping-Utensilien wie Gaskocher und Klappstühle zum Einsatz. Die Bilder lassen mein Herz hüpfen. (“URBAN TENTING”)

Ey Bianca, ich liebe deine ehrlichen und unfassbar nützlichen Artikel über die Journalismuswelt! Nach ihren Tipps zum richtigen Pitchen von Artikeln kommt nun ein Blogpost auf Groschenphilosophin über sechs Dinge, die jeder über den Onlinejournalismus wissen sollte. Gut recherchiert, sachlich und schonungslos ehrlich. (“6 Dinge, die jeder kritische Rezipient über Onlinejournalismus wissen sollte”)

Ich habe das Gefühl, als sei ich in meinen letzten Texten hier und in meiner Kolumne etwas traurig und schwermütig rübergekommen. Dabei bin ich das momentan gar nicht – im Gegenteil. Falls mich aber doch die Lust überkommt, mich im Bett zu verkriechen und zu weinen, werde ich mich auf jeden Fall an Mariekes Anleitung zum Traurigsein halten, die sie im Daily Bread Mag veröffentlicht hat. (“Sadness-Bootcamp: Traurig-Sein ist schwerer, als man denkt!”)

So angenehm die Filterbubble auch sein mag, in der wir uns tagtäglich bewegen und so bequem sie die Dinge für uns macht – so gefährlich ist sie auch. Denn wie sollen wir denn überhaupt einen vernünftigen Horizont entwickeln, wenn wir nie eigene Erfahrungen machen, sondern immer nur die Berichte der anderen konsumieren? Sarah Maria ruft auf ihrem Blog zu einer Blogparade auf, die euch dazu motivieren soll, mal rauszugehen und das Unbekannte zu entdecken. Mitmachen! (“[Blogparade] #bubbleescape – Leave your Filterbubble”)

 

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