Medienschau am Freitag | KW 24

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Zum Lachen gebracht hat mich diese Woche die Online-Ausgabe der US-amerikanischen Satirezeitung The Onion. “More Office Workers Switching to Fetal Position Desks” – inspirierend! (“The Onion – America’s Finest News Source”)

Um meinen Post von letztem Sonntag zur diesjährigen Männer-WM aufzugreifen: Seit kurzem gibt es den Twitter-Account “World Cup Problems”, der den aktuellen Stand der im Bau befindlichen Stadien zeigt und die Proteste der Bevölkerung schildert. (“World Cup Problems“)

Gina, die den Blog Findungsphasen schreibt und sich zurzeit in ihrem Erasmus-Semester in Venedig befindet, schrieb schon letzte Woche einen wunderschönen und sehr zutreffenden Text zum Thema Traurigkeit. Sie schildert, wie sie begonnen hat, mit der Traurigkeit zu leben und sie als Teil von sich zu akzeptieren. (“Die Schönheit der Traurigkeit“)

kleinerdrei machte darauf aufmerksam: Auf Süddeutsche.de hat Meredith Haaf einen sehr guten Artikel über den Sündenbock Feminismus geschrieben, der sich aus den endlos scheinenden Feminismus-Debatten entwickelt hat. Dabei nimmt sie unter anderem ganz hübsch das Buch “Tussikratie. Warum Frauen nichts falsch und Männer nichts richtig machen können” von Theresa Bäuerlein und Friederike Knüpling auseinander. Gelesen habe ich das Buch nicht und ich denke, dass ich das für mein eigenes Seelenheil auch nicht tun werde. Aber Frau Haaf legt sehr schön dar, wie falsch es ist, den Feminismus für schieflaufende gesellschaftspolitische Entwicklungen verantwortlich zu machen und wie unrealistisch dieses Bild ist. (“Die schreckliche Macht der fiktiven Horrortussi”)

Der Youtube-Kanal, den ich letztes Jahr so exzessiv gesuchtet hab, dass ich in zwei Tagen alle Videos durchgeguckt habe, hat jetzt schon sein zweites Bonus-Video hochgeladen! The Lizzie Bennet Diaries, eine moderne Adaption von Jane Eyres “Stolz und Vorurteil”, entwickelt und produziert von dem Vlogbrother Hank Green, und als Video-Tagebuch aufgemacht, geht (vielleicht? hoffentlich!) in eine neue Runde. Wer LBD nicht kennt – nachholen! Sofort! (“The Lizzie Bennet Diaries“)

Noch ist es nicht zu spät, um zum Fotografie-Festival f/stop zu gehen! Es findet in der Baumwollspinnerei in Plagwitz (Leipzig) statt und geht noch bis diesen Sonntag – ich werde es wohl leider, leider nicht schaffen. Aber ich brauche doch jemanden, der mir davon vorschwärmt! (“f/stop – 6. Festival für Fotografie Leipzig“)

Claus Kleber, allmächtiger Herrscher des heute journals, wurde in kürzester Zeit auch zur Ikone von Twitter. MEEDIA postete eine kommentierte Zusammenfassung seiner bis dahin vier Tweets – und erhob Kleber damit auf den Twitter-Olymp. Zu Recht! (““heute journal”-Anchor Claus Kleber: mit vier Tweets zum Twitter-Gott“)

Und als dieser Post eigentlich schon stand, spülte mir Marla ihren neuen Blogpost in die Timeline, in dem sie die verletzenden, sexistischen, rassistischen Kommentare der weißen, heterosexuellen Individuen kontert mit “Ist das dein Ernst?”. Es ist nicht immer einfach, sich entgegen der Mehrheit gegen solche Menschen zu stellen. Aber sie bricht eine Lanze gegen das Schweigen, wenn es genug wird. (“Ist das dein Ernst?”)

 

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