[Lifestyle] 30 Days of Yoga

IMG_9617bNeues Jahr – neues Glück. Dies war das Motto, das viele Menschen zu Beginn des Jahres dazu bewog, die 30 Days of Yoga Challenge anzufangen (Und nebenbei auch das Motto, das mich jedes Jahr aufs Neue inspiriert). Das Prinzip ist so simpel wie wirksam: Jeden Tag turnt man ein neues Youtube-Video nach. Jede Yogasession dauert zwischen 20 und 30 Minuten, ist zu Beginn noch sehr leicht machbar und die Lehrerin Adriene ist unglaublich inspirierend, wie man auch ihrer Homepage entnehmen kann:

“I love my family, my friends, my community and I am smiling as I write this”

Sie scheint das perfekte Vorbild für einen ausgeglichenen, gesunden und optimistischen Lebensstil zu sein:

“I was supported enough to understand not only how interconnected the body, mind and spirit are, but also how important it is to give them attention and love. To dance. And now later on in life, to find balance. BALANCE. Did I mention I was a Libra?”

Wie ihr wisst, stehe auch ich für einen lebensbejahenden, optimistischen Lifestyle und liebe es einfach, meinen Körper mit gesundem Essen zu verwöhnen, meinen Geist von allen negativen Gedanken zu befreien und durch das Leben zu gehen, als wäre jeder Tag der Letzte. Um das zu unterstreichen, habe ich mir auch schon “Carpe Diem” (mein Lebensmotto) auf den Nacken tätowieren lassen – eine perfekte Ergänzung zu dem kleinen Schmetterling am Knöchel, der für mein Lebensmotto “Don’t dream your life but live your dreams” steht. Meine Facebook-Freunde wissen, dass ich mit schöner Regelmäßigkeit Bilder von inspirierenden Zitaten vor Sonnenuntergängen poste. Aber ich schweife ab.

Was konnte also besser für mich sein, als Adrienes 30 Days of Yoga Challenge anzunehmen und jeden Tag im März ein Video nachzu – äh – yogaen?

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Das Jahr war zwar schon etwas vorangeschritten und die meisten Teilnehmer der Challenge hatten den Januar für ihr Vorhaben gewählt. Aber frei nach dem Motto “If you really want something, you’ll look for a way to make it work – if you don’t, you’ll look for excuses” (eines meiner liebsten Mottos) erklärte ich den März zu meinem Yogamonat.

Was ihr für die Challenge braucht:

  • Eine Yogamatte
  • Yogaklamotten
  • Ein Lächeln

Was ich für die Challenge bereits hatte:

  • Ein Handtuch
  • Eine Leggings und einen alten Pulli
  • Eine hochgezogene Augenbraue

Leider fing der Yogamonat schon etwas enttäuschend an, da ich ersten am zweiten Tag einstieg. Die nächsten Tage waren nicht viel erfolgreicher. Ich beschloss, im Moment zu leben (“Live in the moment” ist mein Lieblingsmotto”) und schaute deswegen lieber chipsessend DM-Hauls auf Youtube. Aber das machte nichts, denn “Every morning you have two choices. Continue to sleep with your dreams or wake up and chase them”. Eines meiner Lieblingsmottos – ich entschied mich für das Schlafen.

Leider ist jetzt langsam der Monat vorbei. Ich habe insgesamt ganze vier Videos geschafft.

Nichtsdestotrotz war es eine lebensverändernde Erfahrung und ich bin gestärkt aus der Challenge herausgegangen. Ich konnte in meinem Wohnzimmer auf dem krümeligen Laminatboden so richtig meinen Körper und Geist verbinden und bin in einen beispiellosen Flow geraten, als ich Adrienes Worten lauschte, die mich anwiesen, in die Downward Dog-Position zu gehen und meine Gedanken dazu waren “LOL, nope”.

Und auch, wenn ich sagen muss, dass die 30 Days of Yoga Challenge nicht ganz so verlaufen ist, wie Adriene es sich wohl vorgestellt hatte, möchte ich doch mit einem inspirierenden Zitat von ihr schließen:

“I choose to always be a student of what I love. All of it.  It can be a struggle at times but my Yoga is the underlying force keeping all of the pieces together. Yoga is really the art of waking up. Getting back to the true you. It can be that simple. Yoga offers up a way for us to see a world that is working for you instead of against you.  Yoga reminds me that everything is connected so we must live, act, dance, breathe with awareness”

7 Comments

  • Corinne says:

    Sehr gelacht, schöner Post. Obwohl ich ein großer Fan von Fitnessvideos bin & jetzt überlege, den April zu meinem Yogamonat zu machen :-)

    • Lina says:

      Wenn die Uni wieder anfängt, ich nicht mehr nur in der Bib rumhänge und meine Tage etwas strukturierter sind, mache ich hoffentlich auch regelmäßiger Sport – da freue ich mich wirklich drauf. Ganz unironisch ;)

  • Jan says:

    Sorry,ich hab das jetzt noch nicht alles so genau verstanden. Kannst du bitte auch nochmal ein YouTube Video dazu machen?

  • Ju says:

    Haha, herrlicher Artikel!! :D
    Ich hoffe trotzdem, dass du Yoga vlt ja doch noch öfter mal probierst! ;)

    • Lina says:

      Auf jeden Fall! Ich mag Yoga eigentlich wirklich gern – mein Highlight waren die Yogastunden morgens am Strand in Costa Rica – aber ich denke, dass ich dafür wirklich einen “richtigen” Kurs brauche. Meine Disziplin ist für solche Zuhause-Programme dann doch nicht stark genug…

  • “Every morning you have two choices. Continue to sleep with your dreams or wake up and chase them”, super Zitat. Ich kenne ja schon viele – aber das ist mir noch nicht untergekommen und wird abgeheftet. – Als ich deinen Artikel zu Beginn las, dachte ich “oh yes” ich switch mich gleich mal rüber, ich hätte auch total Bock. Als ich deinen Artikel, dann weiter lass war ich überrascht über deine Ehrlichkeit und dachte mir – und so wird es sicherlich auch bei mir ablaufen. :) totally motivated, und dann morgens zu müde, abends mit vollen Magen soll man kein Yoga machen. & trotzdem klicke ich mich gleich rüber – da ich die Lebensenergie von Adrienne, gerne selbst erfahren möchte. Ich danke dir fürs Teilen. Namaste!

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