[68 días] Comarca de Kuna Yala

An der Karibikküste Panamas, nahe der Grenze zu Kolumbien, liegt das Archipélago de San Blas, eine Gruppe von ungefähr 360 Inseln und das Revier der Kuna Yala.

Die Kuna Yala sind eine indigene Bevölkerungsgruppe Panamas mit kolumbianischen Wurzeln (sie leben erst seit ca. 200 Jahren auf San Blas). Durch die selbsterkämpfte Autonomie von Panamá gelten hier vollkommen andere Regeln und Gesetze als auf dem Festland, die Kuna Yala haben ihre eigenen Chiefs, die auch Sitze im Parlament haben, sie bestimmen über die Geschicke des Archipels völlig selbstbestimmt. Etwa dürfen keine Nicht-Kuna Grund erwerben und die Coast Guards von Panamá sind in den Gewässern  der Comarca auch nicht erlaubt.

Es gibt insgesamt ungefähr 70.000 Kuna, davon leben 32.000 auf den Inseln. Sie halten sehr an ihren Traditionen fest, die Frauen tragen Tracht und viele sprechen kein Spanisch. Spiritualität nimmt einen großen Platz im Leben der Kuna ein. Will man eine der Inseln betreten, muss um Erlaubnis gebeten werden.

Ich verbrachte drei Tage auf der Insel Iguana, die in drei Minuten zu umrunden ist und aus fünf Hütten, Palmen und einigen Leguanen besteht. Elektrizität gab es ab 18 Uhr für sechs Stunden aus dem Generator, fließendes Wasser gab es gar nicht. Wir waren insgesamt ca. 10 Menschen auf der Insel. Und ich habe mich wie Robinson gefühlt.

Die Hütte in der wir schliefen sah so von außen…

… und so von innen aus.

Nach ein paar Tagen Strandleben, Kuna-Dorfbesichtigung und langen Diskussionen mit Balboa-Bier bis das Licht ausgeschaltet wurde, bin ich jetzt maximal entspannt und gerüstet für die kommenden Wochen.

Archipélago de San Blas / Panama

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